Drei Schichten Unterlagen
Hintergrundpapier (eine Seite), Kernbotschaften (drei Sätze) und Q&A mit echten Nachfragen. Das Q&A sollte unbequeme Themen enthalten: Preissteigerungen, Personalwechsel, verspätete Lieferungen. Wer nur Wohlfühlfragen übt, scheitert an der ersten Abweichung.
Probe ohne Theater
Sechzig Minuten reichen oft. Eine Person stellt Fragen im Ton der Zielredaktion, eine zweite notiert unklare Formulierungen. Videoaufzeichnung ist optional; wichtiger ist die Nachbereitung: Welche Antwort war zu lang? Welche Zahl fehlte die Quelle?
Grenzen markieren
Sprecherinnen brauchen klare Grenzen: Was darf nicht gesagt werden, weil es noch nicht freigegeben ist? Was gehört in den internen Aushang, bevor es öffentlich wird? Diese Grenzen gehören ins Briefing, nicht erst in die Autofahrt zum Termin.
Nach dem Gespräch
Kurz notieren, welche Aussagen besonders stark waren und welche Nachfragen offen blieben. So bleibt für Folgeanfragen ein Gedächtnis — und die nächste Pressemitteilung knüpft daran an.